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Hommage an den Grafiker Hermann Kätelhön

Nur noch wenige Tage erinnert eine imposante Sonderausstellung auf der Margarethenhöhe an den Grafiker Hermann Kätelhön. Die Der Maler, Zeichner, Radierer und Ruhrgebiets-Chronist wurde nach dem Ersten Weltkrieg zum Motor und kreativen Mittelpunkt der Künstlersiedlung. Auf ihn geht auch die Idee zur Künstlersiedlung Margarethenhöhe zurück. Er schuf Portraits von wichtigen Vertretern der Montanindustrie und Wirtschaft, aus Kunst und Kultur. Auch Gewerkschaftler und Bergleute, die Arbeiter in ihrem Zuhause bannte er gekonnt aufs Papier, indem er virtuos mit Licht und Schatten spielte.

Neben Zeichnungen, Lithographien, Holzschnitten und Radierungen ist auch die mächtige schwarze Stern-Druckpresse zu sehen, mit der Hermann Kätelhön vor 100 Jahren auf der Margarethenhöhe gearbeitet hat. Diese wurde bereits einmal im Juni von seinem Enkel, Martin Kätelhörn, im Rahmen eines Workshops in Betrieb genommen.

Die Kätelhön-Schau im Kleinen Atelierhaus an der Sommerburgstraße 18 dauert noch bis zum 9. Februar 2020. Geöffnet ist das Haus samstags, sonntags und an Feiertagen, von 10 bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht über die Eröffnung der Ausstellung.