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Die Säerin wird herausgeputzt

Der Hauxplatz muss für eine Weile auf seinen schönen Mittelpunkt verzichten. „Die Säerin“, eine 2,30 Meter hohe Bronzeskulptur und Sinnbild für die Stifterin Margarethe Krupp, wird zwecks Restaurierung in das Ruhrmuseum gebracht. Das Kunstwerk von Josef Enseling ist eine Leihgabe für die geplante Ausstellung „Aufbruch im Westen. Die Künstlersiedlung Margarethenhöhe“, die vom 8. April 2019 bis zum 5. Januar 2020 im Ruhr Museum gezeigt wird. Dort werden auch Skulpturen aus der Gartenstadt ausgestellt.

Was hat es mit der Skulptur auf sich? Die Stifterin hat nicht nur den Grund und Boden zur Verfügung gestellt, sondern mit ihrer Wohltätigkeit auch die „Saat“ der neuen Siedlung in Essen gelegt.

So ist folgende Inschrift auf dem Sockel der Figur zu lesen: „Zur Erinnerung an die hochherzige Stifterin auf der Margarethenhöhe, Frau A.F. Krupp.“ Die Schreibweise, so erklärt es Dr. Frank Kerner vom Ruhrmuseum, war übrigens damals so üblich. Frauen wurden damals mit dem Vornamen ihres Mannes genannt, in diesem Fall Alfred Friedrich Krupp.
Nach ihrem Tode im Jahr 1931 wurde die Figur im selben Jahr in Auftrag gegeben und 1934 eingeweiht.

Die BILD Zeitung berichtete: Zum Artikel.
Quelle: BILD Zeitung Ruhrgebiet / Copyright: © Axel Springer SE

Linkes Bild: Michael Flachmann (l.), Vorstand der Margarethe Krupp-Stiftung, und Prof. Theo Grütter, Leiter des Ruhr Museums, tragen die Säerin gewissermaßen auf Händen.
Fotos: André Schuster