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Neues Konzept im Brückenkopfhaus

Die Bürgerschaft Margarethenhöhe hat die heimatgeschichtliche Ausstellung im Brückenkopfhaus überarbeitet und neu arrangiert. Jürgen Malone, 2. Vorsitzender und Beisitzer Manfred Raub hoffen, dass das neue Konzept, welches die beiden gemeinsam entwickelt haben, von den Besuchern gut angenommen wird. Die Aufsicht während der Öffnungszeiten sowie die Führungen ist Sache der Bürgerschaft, die Mitglieder kümmern sich ehrenamtlich darum.

Das Gebäude, Teil des Brückenensembles und damit Eingangstor zur Margarethenhöhe, ist im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. Zum 100-jährigen Bestehen der Margarethe-Krupp-Stiftung 2006 hatte die Alfried-Krupp-von-Bohlen-und-Halbach-Stiftung 250.000 Euro für den Wiederaufbau zur Verfügung gestellt. Das Haus wurde 2007 feierlich eingeweiht.

Die neu konzipierte Ausstellung, für deren Umsetzung das Brückenkopfhaus seit Dezember 2019 geschlossen war, ist unterteilt in eine sozialhistorische Darstellung im Erdgeschoss und eine Präsentation der Künstlersiedlung Margarethenhöhe im Obergeschoss. So ist oben zum Beispiel ein Silberbesteck von Goldschmiedin Elisabeth Treskow aus den 1920er Jahren zu sehen.

Die Steinplastik „Der spielende Bär“ von Joseph Enseling von 1912 wird ebenso wieder im Obergeschoss zu sehen sein, wenn es in den nächsten Tagen vom Ruhr Museum auf Zollverein zurückkommt, wo es Teil der Ausstellung „Aufbruch im Westen. Die Künstlersiedlung Margarethenhöhe“ gewesen ist.

Öffnungszeiten:

Mittwoch, Samstag, Sonntag
von 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr
(Außer an Feiertagen)

Bild rechts: Goldschmiedin Elisabeth Treskow in ihrer Werkstatt. (Foto: Ruhr Museum)

Bild links: „Der spielende Bär“ von Joseph Enseling. (Foto: Ruhr Museum)